Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger in Landsberg und Kaufering,
die Ansiedlung des Großsägewerkes Klausner im Frauenwald wurde von vielen Versprechungen begleitet. Mittlerweile sind fast drei Jahre vergangen und es zeigt sich, dass sich etliche dieser Versprechungen in Schall und Rauch aufgelöst haben. Zudem bringen die Auswirkungen des Sägewerkes vielen Bürgern erhebliche Nachteile.Es ist Aufgabe des Stadtrats solche weit reichenden Entscheidungen sorgfältig abzuwägen. Der Landsberger Stadtrat hat die Entscheidung für das Großsägewerk mit Versprechungen herbeigeführt, die nun überprüft werden müssen:
- Im Jahr 2005 sprachen Stadträte von bis zu 1000 Arbeitsplätzen und 30 Ausbildungsplätzen. Wie viele sind tatsächlich entstanden?
- Es wurde Gewerbesteuer in Millionenhöhe versprochen. Ist dies wirklich realistisch, zumal die Firma Klausner ihre Gewinne an ihren Stammsitz in Österreich verlagern und versteuern kann?
- Kostet die Ansiedlung den Steuerzahler durch die vielen ungeplanten Ausgaben mehr als sie der Stadt einbringt?
- Können die versprochenen Cluster-Betriebe überhaupt angesiedelt werden? Sind nicht die vom Verwaltungsgericht genehmigten Lärmwerte bereits von Klausner ausgeschöpft?
- Wer setzt die Einhaltung der genehmigten Lärmwerte durch?
- Wann werden die versprochenen Ersatz-Aufforstungen von 62 Hektar für den abgeholzten Klimaschutzwald vollzogen sein?
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